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 Reisen, Küche, Kultur und Geschichte whisky- herstellender Länder |
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Reisen - Reiseberichte, Überblick etc.
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Schottland-Urlaub |
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II. REISEBESCHREIBUNG |
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ANMERKUNG: Preise der Hotels beziehen sich immer auf ein Doppelzimmer(Twin-Room) und pro Person pro Nacht. Mietet man das Zimmer alleine, oder nimmt ein Einzelzimmer, ist i.d.R. der doppelte Preis fällig! Bei der Bewertung muß man zwischen richtigen Hotels und B&B-Gästehäusern bzw. B&B-Hotels unterscheiden. Die richtigen Hotels haben i.d.R. weniger Sterne wie ein vergleichbares B&B-Hotel. Der Automobilclub AA verteilt keine Sterne, sondern Q's (wahrscheinlich für Quality). Bei den besuchten Attraktionen ist der Eintrittspreis jeweils in englischen Pfund angegeben. Bei den Entfernungen ist jeweils die Mindestentfernung angegeben, die benötigt wird, um die Tour entsprechend der Beschreibung abzufahren. Für Fehlfahrten, Umleitungen und dergleichen würde ich 10-15km pro Tag zusätzlich ansetzen.
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TAG 1 STUTTGART - EDINBURGH / ANREISE
Wetter: warm, sonnig, windstill(!) Unterkunft: Ibis Hotel (28Pfd + 4Pfd Frühstück) Gefahrene km: 0km Bewertung: ** Besuchte
· Attraktionen: Royal Mile
· Whisky Heritage Center (4.95Pfd)
Abflug in Stuttgart um 7.15 Uhr mit kleiner Maschine der BA (ca. 80 Sitzplätze); es sind aber nur ca. 20 Personen auf dem Flug nach Birmingham in der Maschine. In den Birmingham erfolgte dann der Umstieg in eine noch kleinere Maschine (ca. 60 Plätze); diese war dafür aber auch bis auf den letzten Platz ausgebucht. Sowohl der Flugplatz von Birmingham als auch der Flugplatz von Edinburgh ist recht klein und überschaubar. Ankunft in Edinburgh dann um ca. 9.45 Uhr. Nachdem wir das Gepäck geholt hatten gings erstmal nach draußen ein Taxi besorgen. Da das Hotel für die ersten 2 Tage in Edinburgh schon gebucht war, war das Fahrtziel also schon klar. Schlange stehen ist in England/Schottland Volkssport, wenn irgendwo sich eine Schlange bildet wird sich angestellt. Also stellten wir uns in die Schlange und warteten bis wir unser Taxi bekamen; ein weißes! Die schwarzen Cabs sind nur innerhalb der Stadt unterwegs und von der Stadt zum Flughafen. Die weißen, normalen Taxis fahren nur vom Flughafen in die Stadt. |
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Das Ibis Hotel liegt im Zentrum in einer Nebenstraße der ROYAL MILE, ziemlich genau in der Mitte. Der Preis ist akzeptabel, die Zimmer gut ausgestattet. Nach der Registrierung und Auspacken der Koffer, wurde zuerstmal die ROYAL MILE erkundet. Ein Whisky-Shop liegt vom Hotel aus nur 50m entfernt. Der Laden heißt Oddbins und gehört zu einer Whisky-Shop-Kette. Oddbins gehört zu den billigsten Anbietern von Whisky in Schottland. Unabhängige Abfüller, die auch eigene Läden haben (z.B. Cadenhead, Gordon&MacPhail) sind nicht im Sortiment. Wer die Auswahl in Deutschland gewöhnt ist, wird erstmal von der in Schottland beeindruckt sein. Nach der ersten Bestandsaufnahme und Preisvergleich zu deutschen Preisen verließen wir den Whisky-Shop mit dem Ergebnis, daß sich der Einkauf nur bei Abfüllungen lohnt, die in Deutschland nicht zu haben oder nur schwer zu bekommen, und deshalb teuer, sind. Der nächste Whisky-Shop (Royal Mile Whiskys) ein paar Meter weiter in Richtung Edinburgh Castle bestätigte diese Meinung. Nach einer kurzen Tour bis zum Castle besuchten wir das WHISKY HERITAGE CENTER in dem die Geschichte des Whiskys anschaulich dargestellt wird. Nach ein paar Filmvorführungen, die auch in verschiedene Sprachen per Kopfhörer anzuhören sind, werden die verschiedenen Arten und Anbaugebiete, die Destillation anhand einer Modelldestillerie und das Blending erklärt. Anschließend begibt man sich dann zum sog. BARREL RUN! Nun, rennen tut hier gar nichts, es geht eher etwas gemächlich zu. Hinter dem BARREL RUN verbirgt sich ein sog. FTS(Führerloses Transport System) mit dem man durch die Gänge eines Wachsfigurenkabinetts fährt. Hier sind dann nochmals verschiedene Szenen aus der Geschichte des Whiskys dargestellt; bis hin zu unserer Zeit. Die Figuren miefen allerdings gewalttätig nach Mottenkugeln. Wenn man den BARREL RUN hinter sich hat folgt der Abschluß des Besuchs in der hauseigenen Bar, wo man den "Blend of the Week" kostenlos probieren kann (in unserem Fall Teachers). Es gibt dann noch die Möglichkeit für 5Pfd eine Whisky-Probe zu machen. Dies sind dann 4 Whiskys aus verschiedenen Anbaugebieten, alle aus der Classic Malts-Serie. Wir verzichteten darauf und "genossen" unseren Teachers-Blend. Nach diesem Besuch kam dann der erste Hunger und damit unsere erste Begegnung mit englischen Sandwiches. Diese Sandwiches sind übrigens so ziemlich das einzige, das man in England/Schottland gefahrlos essen (und sich leisten) kann. Essen im Restaurant liegt bei ca. DM 50.- ohne Getränke pro Person. An der ROYAL MILE liegt ein Shop der sehr gute Sandwiches verkauft, nicht nur die mit dem ungetoasteten Toastbrot, sondern auch mit normalem Weißbrot oder Vollkornbrot. Am Nachmittag haben wir dann ein Mineralwasser in einem irischen Pub (!!) in Schottland getrunken. Abends wurde nochmals bei Oddbins vorbeigeschaut und sich durch die Rare Malts Selection durchprobiert. Zuvor sind wir dann noch im Bella Pasta essen gegangen. Hier war das Preis-Leistungs-Verhältnis akzeptabel (2 große Pizzas mit 2 kleinen Ales und 1 Cola kosteten 22Pfd).
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TAG 2 EDINBURGH
Wetter: etwas kühl, leichter Regen, sehr windig Unterkunft: Ibis Hotel (28Pfd + 4Pfd Frühstück) Gefahrene km: 0km Bewertung: ** Besuchte Attraktionen:
· Edinburgh Castle (6.50Pfd)
· Camera Obscura (3.95Pfd)
· Princess Street
Nach einem ordentlichen Frühstücksbuffet im Hotel ging's zuerst zum EDINBURGH CASTLE. Im CASTLE kann man sich ziemlich lange aufhalten, wenn man alles sehen will. Wir haben vor dem Regen und dem ekelhaften Wind erstmal in der Ausstellung über die schottischen Militär-Regimenter Schutz gesucht. Hier sind hauptsächlich Orden ausgestellt, sowie Uniformen, Waffen und natürlich wird die Geschichte des Regiments erzählt. Als der Regen etwas nachgelassen hat, haben wir uns außerhalb der Gebäude umgesehen und den Ausblick genossen. Außerhalb der Gebäude sieht man aber nicht viel, hauptsächlich Kanonen. Das Highlight im Castle sind natürlich die Kronjuwelen und die schottischen Königsinsignien und deren Geschichte. Neben den Kronjuwelen sind vor allem der sog. Große Saal in dem viele Schwerter und Pistolen hängen (stammen aber aus dem Tower in London) und Kellergewölbe (hier steht eine sog. Monster Meg-Kanone) interessant. Auf dem höchsten Punkt des Felsmassivs steht eine Halle in der alle Schotten, die in Kriegen (hauptsächlich WK I und WK II) gefallen sind, nach Regimentern sortiert in Büchern aufgeführt sind. Weiterhin gibt es noch eine Mini-Kapelle zu sehen. Nachdem es wieder geregnet hatte genehmigten wir uns im CASTLE-CAFE einen Kaffee und kamen gerade rechtzeitig, um den Wachwechsel der Soldaten (in den traditionellen Kilts) vor dem CASTLE und den mittäglichen Kanonenschuß mitzubekommen. Gleich anschließend sind wir in die nebenan gelegene CAMERA OBSCURA gegangen. In den unteren Stockwerken befinden sich neben der Geschichte von verschiedenen Geräten der Film- und Fotogeschichte (nach dem Motto "als die Bilder laufen lernten") vor allem Holographien. Die Holos sind exzellent und supergroß (bis zu 2-3m lang)! Alle 20-30min findet dann im obersten Stockwerk die Vorführung der CAMERA OBSCURA statt. Diese ist 150 Jahre alt und besteht aus einem Spiegelsystem, von dem ein Bild auf einen weißen "Steintisch" projiziert wird. Das ganze ist natürlich in Farbe, um 360 Grad drehbar und man kann die ganze Stadt überblicken. Anschließend kann man vom Dach aus noch mal den Ausblick über die Stadt genießen. Wir verzichteten jedoch darauf, da der Wind immer stärker wurde. Gegenüber liegt das Restaurant (das Essen ist sauteuer) THE WITCHERY. Hier sollte man mal einen Blick reinwerfen. An den Tischen sitzen überall Hexenwachsfiguren o.ä.! Mittags suchten wir dann erstmal einen Bankautomaten. Unterhalb der Bibliothek wurden wir dann fündig. Danach machten wir uns auf die PRINCESS STREET zu erkunden. Hier gibt es dann noch mehr Geschäfte, sowie Fast Food Restaurants. Nach dem abendlichen Burger King - Menü (ausnahmsweise nicht teurer als in Deutschland) landeten wir wieder in einem Whisky-Shop und probierten uns durch.
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TAG 3 HIGHLANDS
Wetter: warm, einzelne Schauer, windig Unterkunft: March House(20Pfd) Gefahrene km: 125 mls = 200km Bewertung: *** Besuchte Attraktionen: Perth
· Dalwhinnie-Destillerie
Nachdem wir morgens um 10 Uhr das Auto am Flughafen geholt und die Formalitäten erledigt hatten, fuhren wir erst mal Richtung PERTH aus Edinburgh hinaus. An den Forth Bridges waren dann 80p Maut fällig. Eigentlich wollten wir keine Autobahn fahren und entschlossen uns, die sog. Alternative Touristenroute zu nehmen. Diese war aber schlecht ausgeschildert, und wir haben uns dann irgendwo in der Pampa wiedergefunden. Also sind wir dann doch auf der Autobahn bis PERTH gefahren. In PERTH gibt es außer dem Einkaufszentrum und der Fußgängerzone eigentlich nichts zu sehen. Wir haben eine Tasche gekauft, in der wir unseren Whisky unterbringen konnten und die noch als Handgepäck am Flughafen durchging. Anschließend machten wir uns auf die Suche nach Angelläden und waren dann auch in insges. 3 Läden drin; waren aber alle auf Fliegenfischen spezialisiert, was auch sonst. Wir verließen PERTH in Richtung Inverness um ca. 13 Uhr. Der nächste Halt war erst wieder DALWHINNIE. Hier gibt es außer der Destillerie nur ein paar runtergekommene Häuser und ein verlassenes (geschlossenes) Hotel. Da das Tor der Destillerie offen war fuhren wir auf den Parkplatz. Es war aber schon geschlossen, sodaß wir nur ein bischen Whiskyluft inhalierten, das obligatorische Foto machten und dann in Richtung Inverness weiterfuhren. In Kincraig suchten wir dann eine Übernachtungsmöglichkeit; es war schon ca. 17 Uhr. Das March House liegt in Kincraig Feshiebridge, das ist nicht in Kincraig, sondern ein paar Meilen in der Pampa (damit meine ich diesmal wirklich in der Pampa). Da der Wind ein paar Schilder umgeblasen hatte haben wir uns bei mehreren Abzweigungen verfahren, wurden aber schließlich doch noch fündig. Im March House gibt es keine Fernseher, keine Schlösser in den Türen, aber ein sehr gutes Essen (gegen Aufpreis), einen Kanonenofen und Tee. Außerdem ist es wahnsinnig ruhig gelegen. Also ideal fürs Wandern und Fischen geeignet.
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TAG 4 LOCH NESS UND INVERNESS
Wetter: warm, trocken, windig Unterkunft: Clansman Hotel(25Pfd) Gefahrene km: 110 mls = 175km Bewertung: * Besuchte Attraktionen:
· Inverness
· Loch Ness (Drumnadrochit)
· Castle Urquhart (3.95Pfd)
· Smithi's Bridge
Eins vorweg: entgegen allen Prospekten, wird im Clansman Hotel nicht deutsch gesprochen, es gibt aber ein paar deutsche Prospekte. Außerdem reduziert sich der Preis, wenn man länger als eine Nacht bleibt. Die Zimmer sind winzig, dafür ist das Bad geräumig. Wir kamen um ca. 9 Uhr morgens an und trafen vor dem Hotel gleich zwei Motorradfahrer aus Dortmund. Nachdem wir uns für den Abend im gegenüberliegenden Pub verabredet hatten und unsere Koffer ins Hotelzimmer gestellt hatten, fuhren wir zum LOCH NESS. Das offizielle Loch Ness Monster Center liegt in DRUMNADROCHIT, ungefähr an der Mitte des Sees. Die offizielle Ausstellung des Centers war aber wegen einem Umbau für die Hauptsaison geschlossen. Also schauten wir nur in die drei Gift Shops und erstanden ein T-Shirt sowie je ein Plüsch-Nessie. Natürlich haben wir auch ein Foto von dem Plastik-Nessie im Teich gemacht. Nachdem in DRUMNADROCHIT außer dem Center, einem Hotel, den drei Gift Shops und ein paar Häusern nichts ist, fuhren wir die schöne Straße entlang des LOCH NESS weiter bis Fort Augustus. Natürlich kann man auch Boote mieten, uns war jedoch der Seegang zu hoch. In Fort Augustus, das am Ende des LOCH NESS liegt, gibt es eine Schleuse als "Attraktion", ansonsten kann man diesen Ort mit 400 Einwohnern vergessen. Nach einem Sandwich-Mittagessen, machten wir uns wieder auf den Rückweg. SMITHI'S BRIDGE besuchten wir auf dem Rückweg. Es ist eine alte Schmiede, in der nun einer der allgegenwärtigen Gift Shops untergebracht ist. Die Brücke(n) sind aus Stein und etwas renovierungsbedürftig, aber mit dem Flußlauf zusammen ein schönes Motiv für ein oder mehrere Fotos. Neben dem Monster Center ist am LOCH NESS das CASTLE URQUHART die größte Attraktion. Die Burganlage geht in ihren Anfängen bis ins 12. oder 13. Jahrhundert zurück. Heute sind aber nur noch Ruinen übrig und der sog. Aussichtsturm ist nur noch 5m oder 6m hoch. Von dort hat man einen guten Blick über den See. Die Burganlage ist mit sauberen Wegen durchzogen und zu jedem Gebäude (oder was davon noch übrig ist) gibt es eine Tafel mit Erklärungen. Vor dem CASTLE URQUHART steht ein altes Katapult. Über dem Haupttor spielte ein Piper mehr oder weniger nervige Dudelsackmelodien. Jedesmal, wenn wir ihn fotografieren wollten, drehte er sich entweder um, oder war hinter einer Mauer getreten. Also kein Foto von dem Sack! Wieder in INVERNESS angekommen (ca. 16 Uhr) machten wir uns auf in die Innenstadt. Hier fanden wir dann auch gleich einen Burger King, den McDonalds fanden wir dann nach dem Essen beim Burger King. Nach einem Bummel durch die Einkaufsstraße und dem obligatorischen Whisky-Shop-Besuch gingen wir wieder ins Hotel. Gegen ca. 20 Uhr trafen dann die Dortmunder ein (fuhren ca. 450km mit dem Motorrad an diesem Tag). Es folgte dann ein gemütlicher Abend im Pub, der gegen 23.30 Uhr endete weil wir aus dem Pub geworfen wurden (23 Uhr war Sperrstunde).
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TAG 5 WHISKY TRAIL PART I
Wetter: warm, trocken, windig Unterkunft: Dunallan House (25Pfd) Gefahrene km: 72 mls = 115km Bewertung: *** Besuchte Attraktionen:
· Dallas Dhu Museum (2.50Pfd)
· Elgin (Gordon & MacPhail)
· Glen Grant (2.50Pfd)
· Grantown-on-Spey
Nach der Pleite mit Dalwhinnie stehen heute die ersten Besuche echter Whisky-Destillerien auf dem Programm. Entlang der Küste fuhren über Forres zu DALLAS DHU. Diese Destillerie ist schon seit einigen Jahren ein Museum. Man läuft von Punkt zu Punkt und hört sich die zugehörigen Erklärungen über ein telefonhörerartiges Gerät an (6 verschiedene Sprachen sind wählbar). Hier ist auch offiziell das Fotografieren erlaubt. Nach dem Rundgang kann man sich während der audio-visuellen Show den Blend Roderick Dhu reinziehen. Der Gift Shop ist wie immer zu teuer. Nachdem wir nun ein paar Fotos der Kupferkessel im Kasten hatten machten wir uns auf zu Gordon & MacPhail in ELGIN. Nach einer etwas umständlichen Suche fanden wir den Laden schließlich. Er ist im Gründungshaus, einem Tante Emma Laden, untergebracht. Nach ausführlicher Durchsicht des Angebots entschieden wir uns einen Banff und einen Mostowie mitzunehmen. Bisher hatten wir noch keine Destillerie in Aktion gesehen. Daher entschlossen wir uns GLEN GRANT zu besuchen. Gegen ca. 16 Uhr trafen wir dort ein und wurden in einer 5köpfigen Gruppe von einem deutschsprachigen Führer durch die Destillerie geführt. Am Ende gab es dann wieder die obligatorische audio-visuelle Show in einem Zimmer, das mit allerlei Fotos und Gegenständen des Gründers ausgestattet ist. Zuvor kann man sich auch noch entweder den 10j. Glen Grant oder den ohne Altersangabe aussuchen. Ein Zugeständnis an die vielen italienischen Besucher (Hauptabsatzmarkt von Glen Grant) ist wohl der Topf mit Eiswürfeln, der ebenfalls in diesem Zimmer steht. Dies läßt jetzt gewisse Rückschlüsse zu. Die Lagerhäuser sind übrigens nicht zu besichtigen. Die berühmten Gärten haben wir auch noch kurz angeschaut. Im Mai ist dort allerdings nicht viel zu sehen. Wir machten uns dann auf nach GRANTOWN-ON SPEY um uns noch rechtzeitig eine Unterkunft zu suchen (TIB schließt um ca. 17 Uhr). Das Dunallan House ist empfehlenswert. Allerdings ist nur in der Lounge das Rauchen erlaubt. In der Stadt selbst ist so ziemlich überhaupt nichts los (800 Einwohner). Offensichtlich machen hier nur Wanderer und Angler Urlaub, die mit den Hühnern aufstehen und schlafen gehen. Ab spätestens 18 Uhr werden die Bürgersteige hochgeklappt.
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WEITER zu Teil 3 |
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