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Whisky Villa Workshop

“Vom Nutzen und Nachteil des Whiskys für das Leben”

Hannover, 17.5.02

Es war sehr persönlich…
es war sehr ergreifend…
Und es war einfach toll!

Das ist mit kurzen Worten das Fazit aus dem WHISKY VILLA WORKSHOP „Vom Nutzen und Nachteil des Whiskys für das Leben. Die Beteiligten, deren Zahl durch die relativ kurzfristige Verlegung des Termins sehr überschaubar war (8 Leute), haben ein Erlebnis in Sachen Whisky hinter sich, dass so nur sehr wenigen in ihrem Leben vergönnt sein wird.

Ausgehend von einer sehr provokanten Einleitung, ergab sich anschließend eine Atmosphäre von Intensität, wie ich sie beim Thema Whisky noch nie erlebt habe. Über 6 Stunden wurde getrunken und (Harfe) gespielt, geweint, gelacht und (von Deirdre Campbell-Shaw) gesungen. Was sich liest wie eine Schützenfestbeschreibung war aber gleichzeitig durch die Fachkompetenz eines Jim MacEwan so geprägt, dass alle an diesem Abend viel dazu gelernt haben. Jim MacEwan selbst meinte, er hätte noch nie in einem so kleinen Kreis gesprochen und hätte noch nie ein so lebendiges Feedback gehabt, eine Diskussion, die auch ihm noch Dinge klargemacht hätte und überhaupt sei er wirklich begeistert von Deirdre Campbell-Shaw (wie sich deutlich sehen lässt auf den Photos im Bericht auf WHISKY.DE).

 

 

Jim MacEwan, Deidre Campbell-Shaw und
Marco Siebert, Sprecher THE 99

Von den konkreten Inhalten und Aussagen des Workshops soll an dieser Stelle nicht weiter berichtet werden, es wurde dort wie gesagt, sehr persönlich und es ging um intime Kenntnisse des Whisky-Business, die nicht für die Öffentlichkeit gedacht waren.

Weitere Impressionen:

 

Spätestens wenn er wirklich Zeit hat und die Möglichkeit zu erklären, was ihm eigentlich wichtig ist im Leben und damit auch am Whisky, wie zum Beispiel der Verantwortung der Destillerie für ihre Arbeiter und andere Dinge, von denen man in der Regel nichts hört und die er eben bei Bruichladdich umsetzen kann, spätestens dann versteht man, warum MacEwan Bruichladdich als seine Lebensaufgabe sieht, in die er alles an Geld und Energie steckt.

Daneben gab es noch weitere schöne Whiskies und natürlich das Austern-Buffet von Angelo.

 

 

Nach der sehr schönen 15jährigen Standardabfüllung gab es noch zwei special drams, die er extra aus dem Warehouse geholt hatte: einen 1986er aus dem Sherryfass und einen 1972er aus dem Bourbonfass, der eine ganz phantastische, torfähnliche Note besaß, die der Holzkohle des Fasses entsprang. All das wurde durch Angelo’s Buffet kulinarisch entsprechend abgerundet, so das Diskussionsinhalte, Whisky, Essen und Musik zu einer Einheit zusammenkamen, die einen denkwürdigen Workshop ausmachen.