COMPASS BOX ASYLA
Offizielle Vorstellung Der Whisky. Ein weicher, süßer und malziger Whisky. Entworfen für den täglichen Genuß und alle möglichen Gelegenheiten. Ein Blended Scotch Whisky, gemacht aus 50% Grain Whisky, er liefert Vanille-Aromen und Süße, und 50% Malt Whisky. Die Malt Whiskies liefern Malzigkeit und Fruchtigkeit. Hergestellt in "small batches", d.h. in kleinen Mengen.
Der Name. ASYLA, ist der Plural des englischen Wortes Asylum. Zuerst fand ich dieses Wort im Titel eines Musikstückes des jungen englischen Komponisten Thomas Adès. Es ist ein bizarres, eklektisches und außergewöhnliches Stück, welches alle Nebenbedeutungen beschwört, die das Wort haben kann (Irrenhaus, Zufluchtsstätte). Und ich dachte: Hey, was für ein großartiger Name für einen Whisky! Einfach, oder?
Die Details. TASTING NOTES. Vanille, malzig, zarte Fruchtaromen, mit einer wunderschönen Süße. Weich am Gaumen und gefährlich gut trinkbar. FÄSSER. Alle Fässer sind "first-fill" Bourbon Fässer (barrels). Dies sind Fässer die, nachdem sie einmal zur Bourbonlagerung verwendet wurden, direkt von Amerika nach Schottland gelangten. DESTILLERIEN. Hauptsächlich Cambus für die Grain Whiskies. Linkwood, Cragganmore und Glen Elgin für die Malt Whiskies. ALTER. Das Alter der Whiskies ist typischerweise zwischen 10 und 12 Jahren. ABFÜLLUNGSDETAILS. 40%vol. Nicht kühlgefiltert (Dadurch kann es bei Kühlung des Whiskies oder Wasserzugabe zu einer leichten Wölkchenbildung kommen. Natürliche Farbe - ungefärbt.
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Kommentar von Dr. Clemens Dillmann: Eigentlich wollte ich diesen Blend gar nicht kennenlernen. Mir gefiel weder die Aufmachung noch das ganze „Drumherum“. Es wird als Whisky eines Mannes verkauft, John Glaser und dessen „Philosophie“ besteht eigentlich nur aus der Aneinanderreihung von Trivialitäten wie „Ich liebe Whisky wegen seiner Aromen“, die aber gleichzeitig mit großem missionarischem Eifer den Flaschen praktisch als kostenlose Zugabe folgen.
Aber Verpackung ist ja nicht alles und die Auszeichnungen der verschiedenen Abfüllungen ließen schon aufhorchen.
Der Whisky selbst ist wirklich sehr fein, im wahrsten Sinne des Wortes. Die Nase erinnerte mich an einen Bourbon ohne jegliche Lösungsmitteltendenzen, die diesen oft „verderben“. Außerdem schöne, weiche, süße Frucht. Das macht Appetit.
Im Mund ergibt sich die typische Leichtigkeit eines Blends, auch ist der Grain schmeckbar, indem er Kornnoten mit einem zarten, gar nicht einmal unangenehmen Metallton einbringt. Der Alkohol hält sich im Hintergrund
Zusammen mit feinen Highlandmalts ergibt sich ein angenehm trinkbarer Blend, der feine Tendenzen zu Höherem aufweist. |