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ARDBEG 10 Jahre
Ein fast 200 Jahre alter Name mit Zukunft
Der Whisky-Name ARDBEG ist verbürgt seit 1815, als die Mac Dougalls Farmerfamilie die Destillerie errichtete. Die weißen Gebäudemauern, beständig dem Wind und Wetter an der unwirtlichen Felsenküste ausgesetzt, beherbergen heute eine Brennerei, die immer zu einer Besichtigung einlädt. Dann wird Selbstgebackenes serviert und die Küche präsentiert regional-typische Köstlichkeiten.
Und das ist keine Selbstverständlichkeit. Lange kämpfte die ARDBEG-Destillerie um ihr Überleben, und erst 1997 konnte ein drohendes Ende der kleinsten der sieben Islay-Destillen endgültig abgewendet werden. Dafür, dass es nie wieder so weit kommt, tritt seit drei Jahren auch ein sogenanntes „Komitee“ ein. Geprägt von Liebe und Leidenschaft für ARDBEG, setzen sich die Mitglieder für die Pflege des kostbaren, kulturellen Erbes ein, das vor allem natürlich aus einem besteht: dem Wissen um die Art und Weise, wie einer der eigentümlichsten Whiskys der Welt destilliert wird. Denn kein anderer Whisky präsentiert sich in dieser unnachahmlichen Art und Weise mit seiner ausbalancierten Torfnote, der verhaltenen Süße fein gemälzter Gerste und der Weichheit des reinen Wassers aus eigener Quelle.
Ein „Must“ für jeden Malt-Liebhaber
Echte Malt-Trinker haben natürlich verschiedene Flaschen im Raritätenschrank – und jede hat ihre Berechtigung zu einer ganz bestimmten Trinksituation. Ein ARDBEG aber sollte immer zu einer guten Malt-Auswahl gehören. Seine urigen Torfnoten, weich abgefedert durch das umgebende, malzige Geschmacksprofil sind einzigartig und sichern ARDBEG seine viel gerühmte Alleinstellung.
Tasting Notes:
- Farbe: heller Goldton
- Geruch: Karamel, süße Schokolade, Zimt, phenolische Noten, Vanille
- Geschmack: intensive Torfnoten mit Anklängen an Tabakrauch und Espresso, mächtiges Eichenholzfinish.
Importeur: Bacardi Deutschland |
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Sie sind wie Brüder: So ähnlich und doch so verschieden: der Malt des Monats Januar (Glenmorangie 10 Jahre) und der aktuelle, der Ardbeg 10 Jahre. Beide 10 Jahre, beide bekannte Größen in der Whiskywelt, aber… und dieses „aber“ hat es in sich. Während der eine aus dem Hochland kommt und vielleicht der typische Single Malt dieser Region ist, wird der andere auf der Insel Islay gebrannt und ist ein torfiger Schutzwall gegen die salzigen Fluten des Atlantik, sprich, in ihm sind Stürme des Geschmacks dieser Gegend genauso abgebildet wie die zarten Schokoladenseiten eines gutes Whiskyfasses.
Würde morgen die Produktion dieser Abfüllung mit der leicht gedrungenen Flasche mit dem netten Spoiler zum Flaschenboden hin eingestellt, davor seien alle Whiskygötter, sie würde den gleichen Kultstatus bekommen, wie die alten 10jährigen Original-Abfüllungen der Brennerei - da ich bin mir sicher.
So können wir jeden Tag eine Quasi-Kultflasche zu einem günstigen Preis kaufen und wann immer wir wollen einen Kultwhisky genießen ohne dafür Wahnsinnspreise zahlen zu müssen. So soll es sein.
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