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Hart Brothers Ben Newis 1966 Edition Süddeutsche Zeitung Magazin
Offizielle Vorstellung:
Single Malt Scotch Whisky 0,7l, 40,2%
Dist. March 1966, Bottled Oct. 2005
1825 vom legendären ‘Long John’ MacDonald in Fort Williams erbaut, gehört Ben Nevis zu Schottlands ältesten Brennereien. Gelegen am Fuße des Ben Nevis (dem mit 1343 Metern höchsten Berg der britischen Inseln), produziert sie einen guten, klassischen Whisky typisch für die Region der Western Highlands. Wegen der Homogenität ihrer Produkte war die Brennerei seit jeher bei den Blendern beliebt. Neben einem eigenen Blend stellt man heute einen 10jährigen her, bringt aber auch immer wieder einzelne ältere Abfüllungen als Single Malts heraus. 1983 wurde die Produktion eingestellt, 1990 jedoch wieder aufgenommen. Ben Nevis ist vor allem ein auf dem japanischen Markt äußerst gefragter Whisky – ein Grund, warum ältere Fässer nur selten Deutschland erreichen.
Tasting Notes
In der Nase reich und komplex, mit einer Note aus Kräutern, Weihrauch und Heidekraut. Sahniger, samtiger Körper mit Anklängen von Honig und bitterer Schokolade. Mit ausgewogener Holznote sowie weichen Sherrytönen angenehm zu trinken. Der lange, warme und trockene Abgang dieses feinen Malts betont seinen noblen Charakter.
Zu bestellen bei:
Best Barrel www.best-barrel.de
Preis inkl. Versand: 129,- Euro.
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Die Töne eines Indian Summers eingefangen in einem runden gläsernen Gefäß. Handelte es sich dabei um eine Lampe, wäre man versucht daran zu reiben um den Geist dieses Indian Summers wieder zu erwecken. Statt reiben reicht in diesem Fall ein leichtes Drehen und Ziehen am Korken und man befreit zuerst das Aroma, der Raum wird von einer phantastischen, intensiven Würzigkeit erfüllt. Der Geist dieser Flasche füllt einen Raum problemlos mit Kräutern und Malznoten aus.
Im Mund wird daraus ein seidiger, alle versteckten Winkel ereichender massiver Körper. Allerdings ist dieser Körper trocken, mit der schweren staubigen Süße einer stark kakaohaltigen Bitter-Schokolade. Der Geist dieser Flasche verbreitet im Mund wärmende Malz-/Sherrytöne auf der Basis intensiver Holznoten. Das Holz legt Zeugnis ab, daß hier ein halbes Menschenalter Zeit zum Reifen bestand bevor hier wegen der nachlassenden Alkoholstärke (40,2%) schließlich ein Anlaß gegeben war, diesen Tropfen tatsächlich abzufüllen.
Wer von 39 Jahren auf einen sehr langen Nachklang schließt, liegt daneben, bei diesen hohen Jahreszahlen öfter vorkommend, ist ein relativ kurzer Nachklang wahrzunehmen.
Clemens Dillmann, 10.12.2005 |