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Kommentar Clemens Dillmann
Als der Redbreast neu herauskam, war die Begeisterung groß, denn eine so schmackhafter und gleichzeitig günstiger Whiskeys suchte seinesgleichen.
Genau das lässt sich heute immer noch sagen. Als Zwischenspiel gab es den Redbreast 15 Jahre, ebenfalls ein sehr schöner Whiskey, aber mit einem ganz anderen Charakter, komplexer und nicht so „eingängig“ für die 12jährige Variante.
Bereits die Nase ist wunderbar mit ihren Noten von Quitte und Zitrusöl und diese beiden Noten sind neben dem Sherrycharakter, genau das, was diesen Whiskey so lecker macht: eine sehr schöne fruchtige Süße, die sich dann auch auf der Zunge wiederfindet und die richtig fett und ölig daherkommt.
Die Richtung ist so angenehm und einfach, ohne die Eindimensionalität eines gewöhnlichen Bourbons einzugehen, dass er der ideale Whiskey für Einsteiger ist, aber auch mir ausgezeichnet schmeckt.
Clemens Dillmann, 02.03.2009
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