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Archiv: Scotch Whisky des Monats im Jahre 2009
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Glengoyne 1997 – 1973 – 1972

www.thewhiskytrader.de
www.scoma.de
www.celticwhisky.de
www.finlays.de

 





 

Kommentar Clemens Dillmann

 

Drei Generationen Glengoyne

Klar, der jüngste kommt zuerst… 1997 gebrannt, kein Rauch, angenehmes Feuer durch gut verarbeiteten Alkohol und ein süßer Sherry ergeben zusammen mit einem guten Faß ein superleckeres Gummibärchen der hochprozentigen Art – auch ohne Wasser.

Dann der 73er, hier kommt schon deutlich das Faß im Vordergrund und präsentiert den Charme eines alten, lange gereiften Malts mit ein paar herberen Noten. Allerdings – und hier sollte man vielleicht bedenken, diesen Whisky doch nicht direkt nach dem Jungen aus Sherry-Butt zu trinken – kehrt hier etwas zu viel Ruhe und Reife ein, dieser Whisky aus dem Bourbon Barrel hat etwas von einem einbalsamierten Gummibären – Charles MacLean drückt das anders und positiver aus: „Attraktiv und feminin, gut gereift in einem Faß, dass den Whisky nicht völlig dominiert“. Aber auf jeden Fall etwas für Freunde von Bourbonfässern mit 30+ Whisky. Achtung: Es gibt nur gut 100 Flaschen davon.

Der 72er Glengoyne von Malts of Scotland ist wieder eine ganz andere Geschichte. Es ist eine gradlinige Zeitreise, auf der Gummibärchen durch die Dimensionen geschossen wurde. 36 Jahre und kein bisschen weise, sprich, der Whisky hat die Vorteile einer langen Reifung mit vielen interessanten Aromen neben dem Sherry aber ohne die entsprechenden Nachteile von beherrschenden Holznoten, alles zusammen ergibt ein Gummibärchen plusplus.

Clemens Dillmann, 01.08.2009